Gudrun Müller, Raymund Holzer und Jutta Steffens organisieren das Agenda-Kino.
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ROTTWEIL, 14. September (pm) - „Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken“ verkündet das Plakat zum Dokumentarfilm "Plastic Planet", den das Agenda-Kino am Mittwoch 21. September um 19.30 Uhr im Rottweiler Central-Kino zeigt.
"Plastic Planet – Die dunkle Seite der Kunststoffe" ist ein Film über einen Stoff, der aus den fortschrittlichen Industriegesellschaften nicht wegzudenken ist, jeden Bereich modernen Lebens besiedelt hat und zu Lebensvereinfachung und Lebensqualität beiträgt - ein Film über das Plastikzeitalter.
An verschiedenen Orten weltweit spricht Autor Werner Boote, dessen Großvater selbst Kunststoffproduzent war, mit Industriellen, Wissenschaftlern, Ärzten und Betroffenen über die Faszination und Gefahren von Plastik. Er stellt Fragen, die uns alle interessieren sollten: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert?
Plastic Planet ist ein unterhaltsamer und investigativer Film, der zeigt, dass Plastik zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt geworden ist. „Mit Plastic Planet wollte ich zeigen, wie umfassend dieses Problem ist und wie sehr es jeden von uns betrifft“, sagt Werner Boote. Für den Film habe sich das gesamte Team einem Bluttest unterzogen mit dem Ergebnis: “Jeder von uns hatte Plastik-Substanzen wie Bisphenol A, Phtalate und Flammschutzmittel im Blutplasma.“
Für die Diskussion nach dem Film hat das Agenda-Kino den Umweltmediziner Dr. Michael Eisfelder eingeladen, der versuchen wird, auch kritische Fragen zu beantworten.
In einem neuen Faltblatt stellt das Agenda-Kino die Filme für September bis Dezember vor. Im Oktober steht eine Besonderheit auf dem Programm: Anstelle eines Films eine Lesung (da der Film zu den Büchern erst noch im Entstehen ist). Und zwar wird der Bestseller-Autor und Öko-Science-Fiction-Schriftsteller Dirk C. Fleck aus seinen Romanen "Das Tahiti-Projekt" und "Maeva!" lesen, über seine Motivation erzählen und sich den Fragen des Rottweiler Publikums stellen.
Das Agenda-Kino bietet einmal im Monat sorgsam ausgewählte Filme, die gesellschaftliche Entwicklungen in ihrem globalen Kontext beleuchten. Sie verdeutlichen nicht nur komplexe weltweite Zusammenhänge, sondern stellen auch lokale Lösungsansätze vor. Ganz im Sinne des Grundgedankens der Lokalen Agenda 21: global denken – lokal handeln.
INFO:
Ein Faltblatt informiert über das Programm für September bis Dezember und weitere Details.
Geschäftsstelle Lokale Agenda 21 Rottweil, Altes Rathaus, Tel. 0741-494-293,
Internet: www.rottweil.de/klimaschutz, E-Mail: umwelt@rottweil.de
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